
Buchkunstwelten neueste Ausgabe
Ausgabe 08/2025 "Der Hag"

Mein neues Künstlerbuch trägt den Titel „Der Hag“. Der Hag war bei den frühen Völkern eine Schutzhecke aus Wildrosen. Sie umschloss die Siedlungen. Das Dornengestrüpp schützte vor wilden Tieren und Angreifern. Gleichzeitig war es der Ort der Hagezusse, der Heilerin des Dorfes, die Schamanin. Sie war ein Segen für die Bewohner der Siedlung. An sie wandten sie sich, um Rat zu erfragen, wenn sie mit ihrem Leben nicht mehr allein zurechtkamen.
Erst im 14. Jahrhundert wurden die Heiler in Europa mit dem Tod bedroht. Über einen Zeitraum von 300 Jahren wurden sie von der Inquisition verfolgt. Es war eine beispiellose Machtdemonstration der Kirche.
Auslöser für die Verfolgung waren Krisen, Angst und Aberglaube, gesellschaftliche Konflikte, politische Macht, ökonomische Interessen aber auch die Geschlechterverhältnisse.
Diese furchtbare Zeit bleibt in meinem Buch außerhalb meines Betrachtungsrahmens. Mir war es wichtig, die gesellschaftliche Funktion dieser Menschen zu beleuchten.
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Ausgabe 05/2025 "Übergänge"

In meinem neuen Künstlerbuch „Übergänge“ geht es um den letzten Funken Leben, den jeder von uns am Ende seines Lebens wahrnehmen wird.
Die Idee zu diesem Werk kam mir in einer Nacht Anfang Februar 2025. Ich fand es spannend, mich mit diesem Thema zu beschäftigen. Niemand kann mehr darüber sprechen, sonst wäre er nicht tot.
Aber künstlerisch lässt sich das Nichtvorstellbare darstellen. Ganz gleich, ob der Blick nach vorne auf den Tod, oder nach hinten auf das Leben gerichtet ist. Diese Arbeit wendet sich der eigenen Endlichkeit zu.
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Ausgabe 01/2025 "Why?"

Ausschlaggebend für das nächste Buch war diesmal ein Film. Der Film von TV2 Dänemark mit dem Titel: „Wie aus „den Anderen“ ein „Wir“ wird“, hatte mich sehr beeindruckt. Er zeigt wie Vorurteile abgebaut und neue Gemeinschaften gebildet werden können.
Im Film wurden verschiedene Gruppen nach Vorurteilen gebildet. Den Menschen wurden abgegrenzte Räume zugewiesen. Die Menschen grenzten sich nach ihren Vorstellungen ab. Ein Sprecher forderte nun die Menschen auf, seine Fragen ehrlich zu beantworten. Die erste Frage war, wer früher in der Schule der Klassenclown war. Aus verschiedenen Boxen kamen Menschen, die langsam und unsicher die Bühne betraten. Ohne es zunächst zu merken, bildeten sie allein durch die Frage eine neue Gruppe. Diese Veränderung wiederholte sich bei jeder neuen Frage.
Ich fand diese Erfahrung so spannend, dass die Idee reifte, diese verbindenden Erfahrungen auch in anderen Bereichen zu nutzen. Spontan kamen mir die unzähligen Verletzten, Hinterbliebenen, Waisen und Witwen in den Sinn, die in den Kriegen auf beiden Seiten immer wieder die andere Seite als Schuldigen sehen. Wenn es gelänge, solche Begegnungen zu organisieren, wie viel Positives könnte daraus erwachsen.
Trotz des Trennenden könnte die Kraft des Leidens in Hoffnung umgewandelt werden. Es stellt sich die Frage, was uns im Leiden verbindet, warum Krieg, warum nicht das Werk der Liebe.
Lassen Sie sich nun überraschen.
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Ausgabe 10/2024 "S´ist wieder Krieg"

Die Planung zu meinem Künstlerbuch begann Mitte, Ende Januar 2024. Wenn so ein Buch geplant wird, zeigt sich im Laufe der Gestaltung immer wieder der Zufall, der ein entscheidender Wert in so einer Arbeit ist. Es ist eine Entwicklung, die nicht vorhersehbar ist, trotzdem plane ich intensiv das Buch. Der Titel „S´ist wieder Krieg“ klingt wie beiläufig, gelangweilt erwähnt. Es ist diese Ohnmacht, diese Lähmung, aber auch diese Angst, die mitschwingt, es könnte jeden von uns auch treffen.
Künstlerbücher sind wie tiefe Träume. Man kann in sie eintauchen und für sich neue Welten für sich entdecken. Künstlerbücher erweitern beim Gestalten und Lesen den eigenen Horizont. Sie öffnen den Blick in neue Räume, die in uns ruhen, Räume, die wir noch nicht berührt haben.
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Ausgabe 04/2024 "Kirmes"

Die Kirmes, der Jahrmarkt, ist für Kinder immer ein Sehnsuchtsort. Mein neues Künstlerbuch trägt den Namen „Kirmes“.
Diesmal fand die Buchpräsentation meines Künstlerbuches „Kirmes“ in Hamburg im Museum der Arbeit statt. Es war für mich eine große Freude den Menschen zuzusehen, wie eine leichte Drehbewegung des Karussells, die Menschen an meinem Stand verzaubert haben und sich auf ihren Gesichtern ein Lächeln abzeichnete. Vielen Dank, allen Besucherinnen und Besucher für die vielen Gespräche, den Organisatoren der BuchDruckKunst 2024 im Museum der Arbeit, für den reibungslosen Ablauf der Messe, und dem NDR für die Filmaufnahmen auf meinem Messestand für das Hamburg Journal zu Beginn der Messe.
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Ausgabe 05/2023 "Der Tanz".

„Der Tanz“.
Wieder konnte ich ein neues Werk vollenden. Das Thema Tanz beschäftigt mich, seit ich tanzen gelernt habe. Musikalische Poesie in Bewegung umzusetzen, ist das Faszinierende am Tanz. Wer tanzt, muss ganz im Jetzt sein. Nur so ist die Verschmelzung und Hingabe an die Musik möglich.
Der Tanz ermöglicht es, jede Erfahrung des Menschen wiederzugeben, d.h. in Bewegung umzusetzen.
Gerd J. Wunderer
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Ausgabe 03/2023 "Die Barke des Lebens".

„Die Barke des Lebens“.
Es war ein Besuch in der Hafenstadt Genua, der mich auf die Idee brachte, ein Künstlerbuch mit dem Titel "Die Barke des Lebens" zu gestalten.
Die zündende Idee kam mir in einem Café in der Via Garibaldi. Dort hing in einem Nebenraum eine kleine Barke aus Messing. Diese Arbeit gab mir die Inspiration für den neuen Buchtitel. Das Leben in all seinen Höhen und Tiefen wurde immer wieder als Reise definiert, in meinem Fall als Seereise.
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Ausgabe 02/2023 "Sehnsucht nach dem Frühling".

„Sehnsucht nach dem Frühling“.
Es ist wieder soweit, ein neues Künstlerbuch ist in meinem Atelier entstanden.
Es ist ein Symbol für den kommenden Frühling geworden. Es beinhaltet das sehnsüchtige Warten auf die ersten Frühlingsboten. Das sind die ersten Blumen, die sich ihren Weg durch die Schneedecke bahnen, die ersten Insekten, die durch die Luft fliegen, die Zugvögel, die wieder nach Norden fliegen, denn sie alle spüren die Veränderung viel früher als wir. Sie spüren, dass es wieder aufwärts geht. Was für eine Hoffnung für uns Menschen und für die ganze Natur.
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Ausgabe 01/2023 "Lebenslinien * Franziska de Paly * 1879 - 1964"

„Lebenslinien – Franziska de Paly – 1879-1964“.
Wieder ist ein umfangreiches, künstlerisches Werk zum endgültigen Abschluss gekommen. Mitte Juni 2022 hatte ich die Idee, mich mit dem spannenden Leben meiner Großmutter zu beschäftigen. Diese Auseinandersetzung führte mich dazu, ihr Leben Jahr für Jahr zu betrachten und in das jeweilige politische Umfeld zu stellen, bzw. welche Erfindungen und Entdeckungen in dieser Zeit gemacht wurden.
Während der künstlerischen Arbeit kristallisierte sich neben dem Künstlerbuch und dem Film zum Buch, noch eine ganz andere, ganz neue, besondere Idee heraus. Ich wollte eine ganz andere künstlerische Dimension aufgreifen. Papierskulpturen sollten die Basis für einen Film in Form einer konzertanten, digitalen Oper werden, arrangiert in einem modernen Papiertheater. Grundlage für die Handlung und das Bühnenbild ist das entstandene Künstlerbuch Lebenslinien. Das durch die Umsetzung in Papierskulpturen auch dreidimensional erlebbar wird.
Der Titel meines neuen Künstlerbuches lautet: „Lebenslinien – Franziska de Paly – 1879-1964“.
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Menschengesang
„Menschengesang“, ist mein neues Künstlerbuch.
Warum singt der Mensch? Dies ist die Ausgangsfrage für mein neues Künstlerbuch „Menschengesang“.
Mit meiner künstlerischen Arbeit habe ich versucht, mich dieser Frage zu nähern. Die Antworten sind wahrscheinlich so unterschiedlich, wie es Menschen gibt. Manche gleichen sich fast. Trotzdem bewegt der menschliche Gesang die Herzen der Interpreten ebenso wie die der Zuhörer.
Gehen Sie mit mir ein Stück weit diesen Weg in das Reich der Musik.
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Ausgabe 03/2022 „La Danza“.

La Danza
„La Danza“, der Tanz, das ist der Titel meines neuen Künstlerbuches. „La Danza“ erinnert mich an eine Bar in Baveno, die früher direkt am Ufer des Lago Maggiore gelegen war.
Meine Frau und ich haben dort sehr leidenschaftlich getanzt und das Lichterspiel auf den Wellen des Sees genossen.
Lassen Sie sich ein auf ein Buch des Tanzes.
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