Neueste Arbeiten

Ausgabe 04/2024 "Kirmes"

Die Kirmes, der Jahrmarkt, ist für Kinder immer ein Sehnsuchtsort. Mein neues Künstlerbuch trägt den Namen „Kirmes“.

Diesmal fand die Buchpräsentation meines Künstlerbuches „Kirmes“ in Hamburg im Museum der Arbeit statt. Es war für mich eine große Freude den Menschen zuzusehen, wie eine leichte Drehbewegung des Karussells, die Menschen an meinem Stand verzaubert haben und sich auf ihren Gesichtern ein Lächeln abzeichnete. Vielen Dank, allen Besucherinnen und Besucher für die vielen Gespräche, den Organisatoren der BuchDruckKunst 2024 im Museum der Arbeit, für den reibungslosen Ablauf der Messe, und dem NDR für die Filmaufnahmen auf meinem Messestand für das Hamburg Journal zu Beginn der Messe.

 

Mehr zum und über das neue Künstlerbuch lesen Sie wie immer im kostenlosen Magazin "Buchkunstwelten" (kostenloser Download).

Link: Download der kostenlosen Zeitschrift "Buchkunstwelten"

Link: Zur Mailadresse

 

Ausgabe 05/2023 "Der Tanz".

„Der Tanz“.

Wieder konnte ich ein neues Werk vollenden. Das Thema Tanz beschäftigt mich, seit ich tanzen gelernt habe. Musikalische Poesie in Bewegung umzusetzen, ist das Faszinierende am Tanz. Wer tanzt, muss ganz im Jetzt sein. Nur so ist die Verschmelzung und Hingabe an die Musik möglich.

Der Tanz ermöglicht es, jede Erfahrung des Menschen wiederzugeben, d.h. in Bewegung umzusetzen.

Gerd J. Wunderer

Mehr zum und über das neue Künstlerbuch lesen Sie wie immer im kostenlosen Magazin "Buchkunstwelten" (kostenloser Download).

Link: Download der kostenlosen Zeitschrift "Buchkunstwelten"

Link: Zur Mailadresse

 

Ausgabe 03/2023 "Die Barke des Lebens".

„Die Barke des Lebens“.

Es war ein Besuch in der Hafenstadt Genua, der mich auf die Idee brachte, ein Künstlerbuch mit dem Titel "Die Barke des Lebens" zu gestalten.
Die zündende Idee kam mir in einem Café in der Via Garibaldi. Dort hing in einem Nebenraum eine kleine Barke aus Messing. Diese Arbeit gab mir die Inspiration für den neuen Buchtitel. Das Leben in all seinen Höhen und Tiefen wurde immer wieder als Reise definiert, in meinem Fall als Seereise.

Mehr zum und über das neue Künstlerbuch lesen Sie wie immer im kostenlosen Magazin "Buchkunstwelten" (kostenloser Download). 
Link: Download der kostenlosen Zeitschrift "Buchkunstwelten"
Link: Zur Mailadresse

Ausgabe 02/2023 "Sehnsucht Frühling".

„Sehnsucht nach dem Frühling“.

Es ist wieder soweit, ein neues Künstlerbuch ist in meinem Atelier entstanden.

Es ist ein Symbol für den kommenden Frühling geworden. Es beinhaltet das sehnsüchtige Warten auf die ersten Frühlingsboten. Das sind die ersten Blumen, die sich ihren Weg durch die Schneedecke bahnen, die ersten Insekten, die durch die Luft fliegen, die Zugvögel, die wieder nach Norden fliegen, denn sie alle spüren die Veränderung viel früher als wir. Sie spüren, dass es wieder aufwärts geht. Was für eine Hoffnung für uns Menschen und für die ganze Natur.

Mehr zum und über das neue Künstlerbuch lesen Sie wie immer im kostenlosen Magazin "Buchkunstwelten" (kostenloser Download). 

Link: Download der kostenlosen Zeitschrift "Buchkunstwelten"

Link: Zur Mailadresse

Weitere Ausgaben von Buchkunstwelten unter Downloads

 

„Lebenslinien – Franziska de Paly – 1879-1964“.

 

Wieder ist ein umfangreiches, künstlerisches Werk zum endgültigen Abschluss gekommen. Mitte Juni 2022 hatte ich die Idee, mich mit dem spannenden Leben meiner Großmutter zu beschäftigen. Diese Auseinandersetzung führte mich dazu, ihr Leben Jahr für Jahr zu betrachten und in das jeweilige politische Umfeld zu stellen, bzw. welche Erfindungen und Entdeckungen in dieser Zeit gemacht wurden.

Während der künstlerischen Arbeit kristallisierte sich neben dem Künstlerbuch und dem Film zum Buch, noch eine ganz andere, ganz neue, besondere Idee heraus. Ich wollte eine ganz andere künstlerische Dimension aufgreifen. Papierskulpturen sollten die Basis für einen Film in Form einer konzertanten, digitalen Oper werden, arrangiert in einem modernen Papiertheater. Grundlage für die Handlung und das Bühnenbild ist das entstandene Künstlerbuch Lebenslinien. Das durch die Umsetzung in Papierskulpturen auch dreidimensional erlebbar wird.

Link zum Künstlerbuch „Lebenslinien – Franziska de Paly – 1879-1964“:

 

Die Oper als Kunstform

Seit der Entdeckung der Oper als musikalische Kunstform in den Jahren 1539 - 1589 hat sich diese musikalische Ausdrucksform bis heute weiterentwickelt. Für meine Arbeit habe ich mich entschieden, die Oper teilweise um die digitale Form zu erweitern. Die Ausdrucksweise orientiert sich dabei an der konzertanten Oper, also ohne den musikalischen Gesangsvortrag. Was zählt, sind die Skulpturen und die Musik. Diese Arbeit steht in ihrer musikalischen Form den Kompositionen von John Cage sehr nahe.

Betrachten Sie mein Werk wie einen Traum, nicht existent, aber trotzdem vorhanden. Manches erschließt sich dem Betrachter, anders nicht sofort, manches wird sie ein etwas länger begleiten, bis er für sich einen sinnvollen Zusammenhang, eine Lösung für seine Fragen findet. Seien Sie gespannt auf diese Erfahrung.

Die Umsetzung meines Künstlerbuches in eine Oper ist eine Folge des Übergangs vom zweidimensionalen Buch in die Welt der dreidimensionalen Figuren. Ihre Konstruktion mit farbigem Papier war eine sehr anspruchsvolle Arbeit. Die Basis bildete buntes, gespachteltes Tadelaktpapier mit einer starken, bizarren Farbigkeit. Durch die besondere Haptik der verwendeten Papiere wurde zwangsläufig eine Reduktion und Abstraktion der Skulpturen mit einer einzigartigen Wirkung erreicht.

Die Herstellung der Skulpturen, Requisiten und Kulissen waren eine große Herausforderung, die viel Zeit und Mühe in Anspruch nahm.

Lassen Sie sich von dem Film „Lebenslinien * Franziska de Paly * 1879-1964“ auf YouTube emotional mitreißen.

Link zum Film der digitalen Oper „Lebenslinien – Franziska de Paly – 1879-1964“:

 

Der Landmann Lenz

Diesmal bekommen Sie einen Einblick in ein inzwischen fertig gestelltes Künstlerbuch. Begonnen habe ich dieses Mal unüblicherweise mit den Bildern. Auf Basis der Tadelakttechnik wurde die Farbe zuerst mit Spachteln auf Seidenpapier aufgetragen. Nach dem Trocknungsprozess habe ich mich von der Wirkung des entstandenen Bildes inspirieren lassen und mit Zeichenkohle das Bild herausgearbeitet, das sich nach dem Trocken mir gezeigt hat. Die Bilder sind inzwischen fertig. Anschließend arbeitete ich am Text des Buches. Es war eine absolut spannende Arbeit.

Das Bild zeigt die Vorderseite des bemalten Holzumschlages.

Das Buch mit seinem Schuber.

Eine Seite aus dem Buch. Mehr über das Buch erfahren Sie in meinem kostenlosen Magazin "Buchkunstwelten" unter Download

 

Künstlerbuch „Aus der Vergangenheit, in die Gegenwart und in die Zukunft“.

 

 

Mit dem Künstlerbuch wollte ich zeigen, dass es wesentlich ist in der Gegenwart zu sein und weder in der Vergangenheit noch in einer möglichen Zukunft zu leben, die vielleicht ganz anders kommen wird. Zukunftsängste können lähmen. Diese Empfindung kann zum absoluten Stillstand führen. Es gilt das Vertrauen in ein gelingendes Leben zu finden, wiederzufinden im hier und jetzt, nicht irgendwann in einer weiten Zukunft. Das Heute, das Jetzt entscheidet über das Morgen. Es geht um menschliche Wahrnehmung, um das Wachsein und Wachbleiben, um das Wachwerden für die Präsenz im hier und jetzt, die es ermöglicht einen festen Stand zu finden, auch dann, wenn Situationen als nicht bewältigbar erscheinen.
 

 

Übers Jahr

 

Jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst sammeln sich die Stare nach ihrem Hinflug und Rückflug auf einer alten Telefonleitung.

Es ist jedes Mal ein Naturschauspiel, wenn sie kommen oder gehen. Wenn Sie kommen, sind die Vögel für mich die ersten Frühlingsboten, die Zuversicht auf ein neues Jahr mitbringen, dass bald die Natur zu neuem Leben erwachen wird.
Im Herbst, bei ihrem Rückflug, überwiegt dann eher Wehmut vor der bevorstehenden Winterzeit.

Dieses Wechselspiel von kommen und gehen hat mich zu einem Künstlerbuch über die Stare inspiriert.
 
 

Das Einhorn

 

Das Einhorn, ein mythisches Wesen, das in unserem Kulturkreis immer wieder als existent wahrgenommen wird. Aber gibt es noch, oder gab es jemals ein Einhorn?

Faszinierend ist neben dieser Frage, die Tatsache, dass diese Idee des Einhorns den gesamten europäisch-asiatischen Raum umspannt.

Das Buch ist weitgehend chronologisch aufgebaut, versucht aber auch zeitlich simultane Entwicklungen aufzuzeigen.
 


Das Skizzenbuch für das Einhornbuch:

 




Zu wenig Liebe!
Wie lange ist es her?
Wenn ich mal gegangen bin.

 

Diese drei in der Ausgabe von Buchkunstwelten vorgestellten Künstlerbücher aus den Jahren 2016 und 2020, entstanden durch eine Künstlerkooperation zwischen Eckhard Koenig (Berlin) und Gerd J. Wunderer (Augsburg).